Capoeira RegionalCapoeira RegionalCapoeira Regional

Capoeira ist ein Kampftanz den afrobrasilianische Sklaven in ihrem Widerstand entwickelten. Akrobatik vermischt sich in Angriff und Verteidigung mit tänzerischen und spielerischen Elementen. Das Spiel folgt dem Rhythmus von traditioneller Live - Musik der Capoeiristas (Capoeira - Spieler) und wird paarweise ausgetragen. Capoeira war jahrhunderte lang verboten. Trotzdem gründete der legendäre Mestre Bimba in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts in Salvador/Bahia die erste Capoeira-Schule. Erst Jahre später wurde der Kampftanz offiziell erlaubt. Dennoch wurde er auch danach für Jahrzehnte beinahe ausschließlich von der armen, schwarzen Unterschicht ausgeübt. Heute jedoch gilt Capoeira als Nationalsport und ist eines der großen kulturellen Erbe Brasiliens.

Seit Mitte der 80er Jahre ist Capoeira auch außerhalb der Grenzen Brasiliens immer populärer geworden. Die Vermischung von Kampfsport, Tanz, Akrobatik und Musik ermöglicht uns den Zugang zu einer Kultur, die mit dem Instrument Körper ihren Ausdruck findet. Grundsätzlich wird zwischen der eher spielerischen und am Boden ausgetragenen Capoeira Angola und der dynamischeren Capoeira Regional unterschieden, in der Kicks und ein sich steigerndes, schnelles Spiel den Rhythmus bestimmen.

  1. Die Bateria der Capoeira Regional besteht aus zwei Pandeiros und einem Berimbau. Der Begriff Bateria bedeutet im portugiesischen "Trommel" und ist eine Form der brasilianischen Musik-Gruppe. Das Pandeiro ist eine Rahmentrommel und ähnelt dem Tambourin. Der Musikbogen Berimbau ist ein Perkussions-Instrument aus dem Nordosten Brasiliens. Er besteht aus einem gebogenen Holzstock (dem Arco aus Biriba-Holz), einem an dessen oberen und unteren Ende befestigten Draht (Arami) als Saite (oft aus alten Autoreifen entnommen) und einem aufgeschnittenen, ausgehöhlten Kürbis (cabaça), der als Resonanzkörper am unteren Drittel des Bogens über Saite und Bogen befestigt wird.
  2. TBD
  3. Toques (Berimbau Noten) für die Capoerira Regional: São Bento Grande, Iuna, Banguela, Santa Maria, Idalina, Amazonas, Cavalaria und die Hymne der Capoeira Regional.
  4. Das Spiel der Iuna - Eine exqlusive Toque begleitet die Capoeiristas formados (Ausgebildeten Spieler) während des Spiels. Es ist zwingend, dass die Spieler mindestens eine der Cintura desprezada Bewegungen zeigen.
  5. An der Akademie von Meister Bimba gab es das "Esquenta banho" (das Bad erwärmt sich). Es war ein art Badezeremonie die sofort nach dem Unterricht stattfand. Während der Wartezeit auf das Bad, reichten sich die Schüler den "Stock der Wahrheit" weiter. Dieser Stock markierte den Platz in der Warteschlage auf das Bad. Das Bad selber war ein einfaches einmaliges eintauchen. Somit konnten alle Schüler ein Bad nehmen. Da manchmal die Anzahl der Schüler in einem Training sehr groß war, konnte es sein das die Zeremonie mehr als zwei Stunden dauerte.
  6. "Bumba meu boi", wörtlich überstetzt bedeutet es "Steh auf, mein Ochse!", hat seine Herkunft von einem brasilianisches Festspiel, bei dem ein Ochse die zentrale Rolle einnimmt. Es bestehet aus zwei oder mehreren Capoeirista die zusammen auf eine einzelen Capoeirista einkämpfen.
  7. Emboscada war der Abschnitt in der Ausbildung zum "Spezialisten". Die "Especializandos" wurden von Mestre Bimba in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe jagte die andere Gruppe. Dieses geschah auf dem Gelände nordöstlich von CARUANA Amaralina, welches eins der Bildungszentren der Capoeira Regional war. Die Graduierung war ein komplexer Fall.
  8. "Aguardente mulher" (spirituelle Frau), hieß eigentlich "Mulher Barbara", die geheimen Formel von Mestre Bimba für die Schüler am Tag der Feierlichkeit.
  9. "Berimbau de ponta" (Berimbau-Rand) waren die konstruktion von Meister Bimba.
  10. Der Kurs der Spezialisierung war nur für "alunos formados".
  11. Die "Apito" (Pfeife) wurde auch auf andere feierliche Anlässe benutzt. Wir sagen dazu "futurament".
  12. "Arranca medalha", wörtlich übersetzt die Medaille abreißen, war fantastisch. Die schon älteren ausgebildeten Capoeiristas traten zu Ausbildungszwecken den Schüler um. Dass war eine echte Feuertaufe.

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