


Beiru - ein typisches Viertel in der Millionenmetropole Salvador da Bahia im armen Nordosten Brasiliens.
Favela Beiru
In Beiru gibt es vieles, was Brasilien zu bieten hat: Capoeira und Candomble,
die kulturellen Erbschaften der afrobrasilianischen Sklaven. Natur in Fülle. Mit ihren Früchten,
den Mangos, Maracujas oder Bananen. Der kleine Laden von Dona Maria an der Ecke,
wo sie Mingaú verkauft. Und viele Feste.
Auf der Straße oder im Terreiro des Candomblé -
der Kultstätte der afrobrasilianischen Religion - wo die Trommeln stundenlang geschlagen
werden und die "Filhas dos santos" in ihren weißen Gewändern tanzen.
Beiru ist ein Viertel Salvadors, das auch den Armen des Landes einiges bietet.
Vor allem Kriminalität und Perspektivlosigkeit.
Denn Beiru ist eines dieser Viertel, wohin sich normalerweise kein Tourist verliert.
Eines dieser Viertel, das die Regierung schon lange vergessen hat.
Überfälle, Drogen, Prostitution - das sind die typischen Perspektiven der Kinder von Beiru.
Viele von ihnen haben schon früh Gewalt erfahren.
Durch das Leben auf der Straße oder durch die eigenen Eltern, die selbst einmal Opfer der Armut wurden.
Viele Menschen von Beiru versuchen dennoch, sich selbst zu helfen.
Mit Projekten, die Wege aus dem Teufelskreis von Armut, Drogen und Kriminalität zeigen wollen.
All diese Projekte - ob Computerkurse, Kunstprogramme oder Capoeira - haben ein gemeinsames Ziel:
sie wollen den Kindern eine Welt zeigen, in der es auch Hoffnung und Zukunft gibt.
Prof. Adriano
Das Projeto Regional Beiru wurde 2006 von Saguin Santos ins Leben gerufen.
Seit November 2006 bekommen 20 Kinder im Alter von 7-15 Jahren dreimal wöchentlich
kostenlosen Capoeira-Unterricht in den Räumlichkeiten des Terreiro Sao Roque in Beiru.
Über ein halbes Jahr hat Mestre Saguin (Leiter der Academia UNICAR CAPOEIRA in München)
einen geeigneten Lehrer für dieses Projekt gesucht. Mit Unterstützung von Eldon Araújo
Lage und Juciara Oliveira de Brito, beide aktiv in der Kulturarbeit Beirus, ist es ihm gelungen,
in Prof. Adriano einen Capoeirista zu finden, der als sein Schüler seine Philosophie der
Capoeira übernimmt und in die Arbeit des Projeto Regional Beiru integriert.
Die Kosten für den Lehrer übernimmt UNICAR CAPOEIRA München.
Eine Brotzeit für die Kinder nach dem Training, Capoeira - Kleidung
sowie die Beschaffung von Musikinstrumenten für den Unterricht sind unsere nächsten Ziele.
Die Zukunft des Projeto Regional Beiru hängt von Eurer Unterstützung ab.
4 Euro im Monat reichen schon, damit ein Kind am Capoeira -Untericht teilnehmen kann.
Diese Hilfe tut niemandem weh. Sie heißt für jeden einzelnen nur soviel Arbeit:
einmal einen Dauerauftrag einrichten und damit monatlich 4 Euro auf das Spendenkonto einzahlen.
Kinder aus Beiru
Natürlich freuen wir uns über jeden anderen Betrag ebenso!
Denn jeder weitere Euro geht in neue Ziele des Projeto Regional Beiru:
Capoeira - Kleidung, Instrumente, Getränke und Essen für die Kinder nach dem Unterricht,
eine Musikanlage etc....
Macht mit! Wir danken Euch!
KONTO:
POSTBANK MÜNCHEN
VEREIN MÜNCHEN-SALVADOR e.V.
BLZ 700 100 80
Ktnr. 267 642 805
Homepage - Projeito UNICAR Beiru